wcag 2 1
Die erste Version der Zugänglichkeitsrichtlinie für Webinhalte (WCAG) wurde 1999 von der Initiative der Webzugänglichkeit (WAI) veröffentlicht. Dieser Vorgang fand nahezu in alten Zeiten statt. WCAG 2.0 wurde im Dezember 2008 veröffentlicht und enthält eine Vielzahl von Verbesserungen gegenüber der Version 1.0. Seit 2008 hat sich jedoch Vieles im Internet geändert. 

Die Art, wie die Menschen das Internet nutzen, hat sich drastisch verändert. Vor einem Jahrzehnt gehörten Computer mit riesigen Bildschirmen und großen Tastaturen zu den beliebtesten Geräten. Heutzutage konzentrieren sich die Webseiten auf mobile Geräte, die über Touchscreens verfügen. Technologien unterliegen einem ständigen Wandel. Dasselbe sollte auch für die Zugangsrichtlinien gelten. 

Die alte Version der Richtlinien war äußerst gut vorbereitet und ist nach wie vor perfekt, doch sie kann mit der mobilen Revolution, den Smartphones sowie dem heutigen Internet nicht Stand halten. 

Das Thema, welches sich um die Verwendung von Zugangsrichtlinien für Webinhalte, um einen Zugang zu den Webseiten zu erhalten, dreht, ist für uns von großer Bedeutung, seitdem interessierte Kunden in unseren Läden WCAG 2.0 Joomla-Vorlagen sowie WCAG 2.0 WordPress-Themes kaufen können. Aus diesem Grund verfolgen wir die Neuigkeiten über das WCAG Leitliniendokument. 

Erstellen Sie eine erfolgreich zugängliche Webseite mit unserer WCAG 2.0 konformen Joomla-Vorlage und mit unserem Abschnitt, der die Nummer 508 enthält. 

WCAG 2.1 roadmap


Aus den nachfolgenden Gründen benötigen wir eine aktuelle Version der Richtlinien. Die Web-Zugangsrichtlinien wurden von einem internationalen Expertenteam, die auch zu den Mitgliedern der World Wide Web Vereinigung (W3C) gehören, entwickelt. Die Entwicklungen an der neuen Ausführung haben, kurz nach dem die Version 2.0 freigegeben wurde, begonnen. Die ersten Entwürfe waren bereits im Januar 2017 zugänglich. 

Das WCAG 2.1-Leitliniendokment befindet sich in der Prüfungsempfehlung (Candidate Recommendation, CR). Eine CR ist nur einen Schritt davon entfernt, einer vollständigen World Wide Web Empfehlung (W3C) anzugehören. Eine Prüfungsempfehlung wurde in der Regel bereits umfassend von der Öffentlichkeit geprüft und bedarf lediglich minimalen Änderungen, um anschließend anerkannt zu werden. Der W3C-Plan wird gerade zu Ende gestellt und seine Richtlinien werden sehr bald im Juni 2018 veröffentlicht. 

Das Hauptziel besteht darin, die nachfolgenden Lücken des WCAG 2.0 zu füllen. Zu diesen gehören das Mobiltelefon sowie die mangelhaften Erklärungen. 

Ist das das Ende der WCAG 2,0? Diese Frage lässt sich mit einem klaren Nein beantworten. 

Die Inhalte der Web-Zugangsrichtlinien WCAG 2.0 sind auch in der neuen Version WCAG 2.1 vollkommen gültig. WCAG ist zu 100 % mit der älteren Version kompatibel. Wenn Sie eine zugängliche Webseite haben, welche die Voraussetzungen des WCAG 2.0 erfüllt, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Die beiden WCAG-Richtlinien sind komplementär zueinander. Sie können die WCAG 2.0 anwenden und sich dann auf zusätzliche Anforderungen von WCAG 2.1 vorbereiten. 

Wir können versichern, dass WCAG 2.1 die Version 2.0 erweitert, sämtliche Erfolgskriterien sowie die Richtlinien der älteren Fassung befinden sich weiterhin im Spiel. Das bedeutet, dass Sie die Richtlinien des WCAG 2.0 automatisch erfüllen werden, wenn Sie die WCAG-Richtlinien 2.1 vollstrecken. Zum jetzigen Zeitpunkt befinden sich 17 neue Erfolgskriterien, die jedoch in einem Verhältnis zu den WCAG-Richtlinien 2.0 stehen. Sie können diese in den nachfolgenden Abschnitten nachlesen. 

1.3.4 Identifikation eines gemeinsamen Ziels (AA) 
Diese Erfolgskriterien setzen voraus, dass die Autoren dazu berechtigt sind, Felder, die in einem gewissen Kontext zueinanderstehen, gemeinsame Schaltflächen oder Links, welche die Nutzer identifizieren und nutzen können, hinzuzufügen. Autoren sollten den Zweck eines Steuerelements mit HTML-Autocomplete angeben. 

1.3.5 Identifikationsziel (AAA) 
Dieser Abschnitt setzt voraus, dass die Autoren die Personalisierung, die Präferenzen sowie die Bedürfnisse der Nutzer im Verhältnis zu dem Webseiteninhalt unterstützen. Diese Unterstützung kann das Laden von einer Reihe von Symbolen, die für den speziellen Nutzer geeignet sind, beinhalten. 

1.4.10 Der Rückfluss 
Diese Voraussetzung bezieht sich auf ein verantwortungsvolles Webdesign, welches in der heutigen Zeit ein absolutes Muss darstellt. Die Autoren sollten der Vergrößerungsfunktion des Browsers erlauben, den Inhalt der Webseite auf 400% zu vergrößern, ohne dass die Nutzer dabei in mehr als eine Richtung mit dem Curser scrollen müssen. 

1.4.11 Keine bzw. minimale Kontraste der Texte (AA) 
Dieser Abschnitt spezialisiert sich auf die Gegensätze der grafischen Elemente und der Benutzeroberflächenkomponenten, wie Anzeigen oder Tasten. Er setzt voraus, dass die Kontraste minimal sind. Es ist selbstverständlich, dass nicht sämtliche grafischen Objekte Gegensätze benötigen. Das bezieht sich lediglich auf diejenigen, die für den Benutzer erforderlich sind, damit dieser versteht, welche Grafik übermittelt wird (z. B. Drucksymbole). 

1.4.12 Textabstand (AA) 
Dieser Abschnitt behandelt den Mindestabstand um den Text herum und setzt voraus, dass die Formulierung nicht den Stylesheet der Benutzer sowie die anderen CSS basierten Interventionen vonseiten der Kunden stört. Die Zeilenhöhe, der Buchstaben- und Wortabstand sowie der Abstand zwischen den Absätzen müssen in der Lage sein, sich an die erforderlichen Größen anzupassen. 

1.4.13 Inhalt eines Schwebeflugs oder von Fokusereignissen (AA) 
Der Absatz 1.4.13 setzt voraus, dass der Inhalt, der Schwebe- und Fokusereignisse (wie Tooltips und Modalsätze) den Anzeige- oder Bedienvorgang des Triggers nicht beeinträchtigt. Die Autoren müssen sicherstellen, dass der Inhalt, der als Schwebeflug eines Ziels erscheinen mag, sich selbst flatternd bewegen kann und die Nutzer genügend Zeit bekommen, diesen wahrzunehmen. 

2.2.6 Auszeit (AAA) 
Der Nutzer muss über die Dauer sowie jegliche Inaktivität, welche einen Datenverlust verursachen könnte, gewarnt werden. Die Autoren sollten die Kunden, die eine zusätzliche Zeit, um ihre Aufgaben zu bewältigen oder den Inhalt durchzulesen, benötigen, unterstützen. 

2.2.7 Animation von der Zusammenarbeit (AAA) 
Die Animation von Interaktionen erfordert, dass die Autoren keine Bewegungen als Ergebnis einer Aktivität des Nutzers oder einen anderen Weg nutzen, um die Aktion zu deaktivieren. Wenn zum Beispiel beim Scrollen einer Seite, Elemente bewegt werden (Animationen), kann dies vestibuläre Störungen, Übelkeit und Kopfschmerzen auslösen. 

2.4.11 Charakteristische Tastenkürzel (A) 
Tastenkürzel setzen voraus, dass die Autoren nicht nur mit einem Tastenkürzel diese ändern oder auf eine andere Art ausschalten können. Tastenkürzel können für Tastennutzer von Vorteil, aber für diejenigen, welche Sprachfunktionen nutzen, können diese ungeeignet und frustrierend sein. Personen, die auf ihren mobilen Geräten Sprache und Text verwenden, können sich das Auslösen von versehentlichen Fehlern nicht leisten. 

2.4.12 Das Nennen von Markennamen (A) 
Der Markenname sowie die Oberflächenkomponenten mit Beschriftungen, die Texte oder Bilder beinhalten, sollten für die Nutzer visuell dargestellt werden. Sprachnutzer können die Webseiten nur navigieren, indem sie mit den sichtbaren Markennamen, Verlinkungen und Schaltflächenbeschriftungen, die auf der Webseite erscheinen, sprechen. Das sichtbare Label muss mit dem zugänglichen Namen übereinstimmen. 

2.5.1 Bewegungsgesten (A) 
Die Bewegungsgesten erfordern von den Autoren, dass sie sicherstellen, dass die Nutzer Touch-Funktionen mit einer assistiven Technologie oder auch nur mit einem Finger durchführen können. Sie sollen dafür sorgen, dass die Nutzer die Webseiteninhalte mit einer einzigen Punkt-Aktivierung bedienen können. 

2.5.2 Zeigerunterdrückung (A) 
Die Zeigerunterdrückung verlangt von den Autoren, dass sie nicht die Down-Funktion, sondern stattdessen die Up-Funktion nutzen. Menschen mit Behinderungen könnten versehentlich Touch- oder Mausaktionen mit unerwünschten Ergebnissen auslösen. 

2.5.3 Zielgröße (AAA) 
Die Zielgröße erfordert, dass die Autoren einen ausreichenden Platz für die Zeigereingaben vorbereiten. Manche Nutzer könnten Probleme haben kleine Zielbereiche zu aktivieren, da ihre Hände zittern, sie über eine eingeschränkte Fingerfertigkeit verfügen oder sonstige Probleme im Hinblick auf die Handhabung aufweisen. 

2.5.4 Zeitgleiche Eingabemechanismen (AAA) 
Die zeitgleichen Eingabemechanismen verlangen von den Autoren, dass diese nicht die Art und Weise behindern, wenn ein Nutzer auf den Webseiteninhalt zugreift. Die Nutzer sollten zwischen den Eingabemechanismen zu jedem Zeitpunkt während der Interaktion schalten können. Die Nutzer sollten dazu in der Lage sein, mit dem Inhalt mit jedem Eingabemechanismus, der ihnen zugänglich ist, interagieren zu können. 

2.6.1 Bewegungsbestätigung (A) 
Die Bewegungsbestätigung setzt voraus, dass Funktionen, die durch Gerätebewegungen (wie Schütteln) oder Benutzerbewegungen, auch von anderen Benutzeroberflächenkomponenten ausgeführt werden können. Manche Nutzer mit Behinderungen könnten nicht in der Lage sein, auf diese Weise zu arbeiten. 

2.6.2 Orientierung (AA) 
Die Orientierung erfordert, dass die Autoren einen Teil der Funktionalität nicht auf eine einzige Anzeigeausrichtung beschränken, wie das Quer- oder Hochformat. Webseiten und Anwendungen müssen beide Orientierungen unterstützen.

 

WCAG 2.1 Joomla Templates & WordPress themes

Sobald die WCAG 2.1 Empfehlung offiziell bestätigt wird, werden wir alle unsere aktuellen WCAG 2.0 Joomla Templates und Wordpress Themes aktualisieren. Eine aktuelle Auswahl an WCAG 2.0 Themes bzw. Templates finden Sie hier:

 

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